Nomen auf -e: fast immer die
Nomen auf -e sind fast immer feminin – mit zwei festen Ausnahmegruppen, die du kennen solltest.
Nomen auf -e sind in den allermeisten Fällen feminin – du sagst die. Das betrifft einen riesigen Teil des deutschen Wortschatzes, von der Natur bis zum Alltag: die Sonne, die Wolke, die Straße, die Blume. Zwei große Gruppen brechen dieses Muster: schwache Maskulina auf -e (vor allem Personen- und Tierbezeichnungen wie der Junge, der Löwe, aber auch Wörter wie der Name) und Nomen mit der Vorsilbe Ge-, die neutral sind (das Gebäude, das Gebirge). Daneben gibt es noch einzelne weitere Ausnahmen wie das Ende oder der Käse.
Feminin auf -e – der Normalfall
- die Sonne
- die Wolke
- die Erde
- die Wiese
- die Quelle
- die Wüste
Ausnahme 1: schwache Maskulina auf -e
- derJungemännliches Kind, Jugendlicher
- derNameBezeichnung einer Person oder Sache
- derKundejemand, der etwas kauft
- derLöwegroßes Raubtier mit Mähne
- derHaseFeldtier mit langen Ohren
Ausnahme 2: Ge-Wörter auf -e – neutral
- dasGebäudeBauwerk, Haus
- dasGebirgeKette hoher Berge
- dasGetreideFeldfrucht wie Weizen oder Roggen
- dasGemüsePflanzen, die man isst, z. B. Karotten
Triffst du auf ein neues Wort auf -e, ist die die beste erste Vermutung – die Trefferquote liegt weit über 90 Prozent. Bei zwei Signalen lohnt sich aber ein zweiter Blick: Bezeichnet das Wort eine Person oder ein Tier (wie Junge, Kunde, Löwe), ist es oft maskulin. Beginnt es mit Ge-, ist es meist neutral. Und auch abseits davon gibt es Einzelfälle wie der Käse oder das Ende. Genau wegen dieser Ausnahmen gibt dir artikel.app bei -e-Wörtern bewusst keinen pauschalen Tipp – die Regel stimmt fast immer, aber eben nicht immer.