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Farben, Sprachen, Buchstaben und Noten: das

Farben, Sprachen, Buchstaben und Noten als Substantiv sind fast immer das Blau, das Deutsch, das A.

Setzt du den bestimmten Artikel vor eine Farbe, eine Sprache oder einen Buchstaben, bekommst du fast immer das: das Blau, das Deutsch, das A. Der Grund ist in allen drei Fällen derselbe: Du benennst kein konkretes Ding, sondern ein abstraktes Konzept – die Farbe an sich, das Sprachsystem, das Schriftzeichen. Und dieses Konzept ist im Deutschen standardmäßig neutrum.

Wann das gilt

  • Substantivierte Farben – das Blau, das Rot, das Grün, das Türkis. Gilt für jede Farbe, egal ob Grundfarbe oder Mischfarbe.
  • Sprachen als Substantiv – das Deutsch, das Englisch, das Japanische. Auch in Sätzen wie „mein Englisch ist eingerostet“ bleibt es das.
  • Einzelne Buchstaben – das A, das B, das Sch. Auch eine Buchstabenverbindung wie Sch (ein Trigraph, drei Buchstaben für einen Laut) zählt als ein Schriftzeichen.
  • Einzelne Töne und Noten – das hohe C, das tiefe A. Der Ton als Objekt ist neutrum, genau wie der Buchstabe.

Beispiele

  • dasBlaudie Farbe als Substantiv, z. B. das Blau des Meeres
  • dasDeutschdie deutsche Sprache als Substantiv
  • dasAder erste Buchstabe des Alphabets
  • dashohe Cein hoher Ton in der Musik

Nach ähnlicher Logik sind auch die meisten Metalle das: das Gold, das Silber, das Eisen, das Kupfer, das Platin. Zwei Ausnahmen fallen aus dem Muster, weil es eigentlich Legierungen sind, keine reinen Elemente: der Stahl (Eisen mit Kohlenstoff) und die Bronze (Kupfer mit Zinn).

Für die Übung reicht ein Reflex: Vor einer Farbe, einer Sprache, einem Buchstaben oder einem Ton tippst du das – ohne Wenn und Aber. Bei Metallen merkst du dir zusätzlich die zwei Ausnahmen Stahl und Bronze, den Rest deckt dieselbe Regel ab.

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